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| < Ganzsachen Ausgaben |
Klassische Briefmarken > |
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Belege der Vorphilatelie
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| Nepalesischer Postläufer, Fotografie von 1898 |
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| Vor etwa 1800 bestanden in Nepal nur wenige Kurierverbindungen, die sich auf den damals vorhandenen bekannten Handelswegen bewegten. Befördert wurden allerdings noch keine private Sendungen, sondern ausschließlich Dokumente und Briefe der Königshäuser sowie Dienstpost. Erst König Girbanyudha Bir Bikram Shah ordnete 1809 die Errichtung der ersten offiziellen Postwege an. Die Postläufer waren in dieser Anfangszeit nicht nur verpflichtet, Postsendungen zu befördern, sondern wurden auch zum Transport von Staatsgütern, Waffen, Munitionen usw. herangezogen. Der Grund für den Ausbau der Postwege und für die Errichtung neuer Routen war sicher zum großen Teil der bevorstehende Britisch-Nepalische Krieg (1814-1816), den sog. Gorkha-Krieg, der bereits seine Schatten voraus warf. |
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| Britisch-Nepalische Krieg (1814-1816), Briefe von Amar Singh Thapa |
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| Britisch-Nepalische Krieg (1814-1816), Briefe von Amar Singh Thapa |
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| Brief von Kaji Ranadhuj Thapa in Makwanpur an General Bhim Sen Thapa in Kantipur |
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Brief von Ujir Singh Thapa an General Bhim Sen Thapa, Kantipur
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| Britisch-Nepalische Krieg (1814-1816), Briefe von Ujir Singh Thapa |
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Die neuen Postwege hatten sich in der Zeit des Krieges hervorragend bewährt, die Beförderung der Briefe funktionierte schnell und sicher. Diese sog. „war covers“ stellen die die ersten Zeugnisse einer Nepalesischen Postgeschichte dar.
Der Krieg gegen die Briten ging freilich dennoch verloren. In der wiedereröffneten Britischen Residenz in Kathmandu wurde nach dem Friedensvertrag von Sagauli am 2. Dezember 1815, bestätigt am 4. März 1816, das „Residency Postoffice“ errichtet. Dieses war ab 1816 für sämtliche internationalen Postsendungen von und nach Nepal zuständig. |
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| Die Indische Gesandtschaft in Nepal |
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Nach seiner Machtübernahme im Jahre 1846 führte Premierminister Maharadscha Jung Bahadur Rana eine neue Methode der Postbeförderung ein, die sog. „Lauri-Hulak“ oder „Stick-Post“. Die Briefe wurden auf einen am oberen Ende gespaltenen Stock gesteckt und auf diese Weise von den Postläufern zum Bestimmungsort gebracht. Typische Erkennungsmerkmale dieser Postbeförderung, die sich allerdings nicht lange hielt, sind Spuren, die etwa in der Mitte des Briefes durch das Einklemmen in den aufgeschlitzten Stock entstanden sind.
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| Brief von Mathbur Singh Thapa |
Brief von Rana Bir Singh Thapa |
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| Brief von König Rajendra mit dessen privaten roten Siegel |
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| Brief von Maharaja Jung Bahadur Rana |
Brief von Krishna Bahadur |
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| Brief von Mathbur Singh Thapa |
Brief von Jagat Shumsher |
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| Die ersten Poststempel führte Nepal 1878 ein. Gleichzeitig erhielt das G.P.O. (General Post Office) Kathmandu sein erstes Postsiegel, das überwiegend als Dienstsiegel, später in seltenen Fällen aber auch zur Entwertung von Briefmarken verwendet wurde. Von nun an wurde auch der Bevölkerung erlaubt, die Dienste der Post zur Beförderung privater Mitteilungen in Anspruch zu nehmen. Die Postgebühr musste vom Absender im Voraus entrichtet werden. Als Beweis, dass das Porto bezahlt war, brachte der Beamte, der das Porto kassierte, einen handschriftlichen Vermerk „Mahasul Chukti“ <Gebühr bezahlt> an. |
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| Dokument von Maharaja Rana Udip Singh |
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| Schon vor Einführung der ersten Briefmarken in Nepal gab es knapp 50 Postämter mit eigenen Poststempeln. Neben den Poststempeln wurden noch bis 1900 auch „handschriftliche Poststempel“ verwendet (handschriftliche Ortsnamen, unter die das Datum gesetzt wurde) - zum Teil auch in Verbindung mit Postsiegeln oder Entwertungsstempeln. Andere frühe handdatierte Stempel trugen den Ortsnamen, unter den das Datum mit Hand eingetragen wurde (s. Abbildung). Negative handdatierte Stempel wurden von 1893 bis zum Ende der klassischen Periode 1910 verwendet (in Chitwan bereits 1884). Diese Kreisstempel tragen in der oberen Hälfte in Negativschrift die von Sonne und Mond flankierte respektvolle Anrede „Shri“ sowie darunter den jeweiligen Ortsnamen. In die untere weiße Kreishälfte wurde handschriftlich das Datum eingetragen. |
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| „Mahasul-Chukti 1/2 Anna“ Brief |
Handdatierter Stempel Kalaiya |
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| Negativer handd. Stempel von Kalaiya |
Negativer handd. Stempel von Birganj III |
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Klassische Briefmarken > |
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